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Lecker, mager und Low-Carb: Alles rund um Fleisch von Lamm und Huhn!

Wer an gesunde Ernährung denkt, denkt nicht immer gleich an Fleisch. Doch Hühnchen und Lammfleisch sind bestens geeignet, um gesund, fettarm und Low-Carb zu essen.
Vor allem in der Low-Carb-Ernährung und bei Flexitariern ist das Fleisch von Huhn und Lamm angesagt: Denn beide Fleischsorten sind fettarm und liefern zahlreiche Nährstoffe. Doch warum sind Hühner- und Lammfleisch so beliebt? Und was zeichnet die beiden Fleischsorten aus?

Lamm und Huhn: Ausgewogen ernähren – natürlich mit Fleisch

Auch Fleisch ist Teil einer gesunden Ernährung. Damit der menschliche Körper leistungsfähig ist und ein gutes Immunsystem ausbilden kann, muss er ausgewogen ernährt werden. Energiestoffe wie Kohlenhydrate und Fette gehören dann genauso dazu wie Mineralstoffe, Proteine und Vitamine.
Und auch, wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint: Fleisch ist ein wichtiger Lieferant der am meisten benötigten Stoffe – vor allem auch Hühner- und Lammfleisch. So liefert das Fleisch vom Huhn wichtiges Eiweiß, Lammfleisch dagegen enthält viel Kalium, Eisen und auch Proteine. Doch weshalb sind die Fleischsorten so reich an diesen Nährstoffen?

Nährstoffreiche Fleischsorten: Das gilt für Hühner- und Lammfleisch

Sowohl Hühner- als auch Lammfleisch überzeugt durch seine zahlreichen guten Inhaltsstoffe:

Huhn

  • liefert dem Körper viel Eiweiß und Spurenelemente wie Zink oder Eisen
  • ist cholesterinarm und enthält kaum Fett

Lamm

  • optimaler Lieferant an essenziellen Nähr- und Inhaltsstoffen wie Kalium, Eisen und Proteinen
  • enthält zahlreiche Vitamine der B-Gruppe

Beide Fleischsorten gelten als gesundheitsverträglich. Das liegt an der Ernährungsweise der Tiere. Da sich Hühner und Lämmer rein pflanzlich ernähren, gehen die aus den Pflanzen umgewandelten Nährstoffe durch den Verzehr in den menschlichen Körper über. Werden die Tiere zudem besonders „natürlich“ gehalten – das heißt ohne Zusatzfutterstoffe wie Silofutter – sind die Zusammensetzung und Menge der Nährstoffe am höchsten vorhanden.

Mageres Fleisch von Huhn und Lamm: Ein Genuss für die fettarme Küche

Das Fleisch von Huhn und Lamm ist besonders in der Diätküche beliebt. Grund dafür ist, dass beide Fleischsorten besonders mager sind. Sie enthalten weniger als 10 Gramm Fett auf 100 Gramm Fleisch – und sind damit ideal für eine fettarme Ernährung.
Wer sich schonend – und fettreduziert – ernährt, setzt dabei häufig auf Hühnchen: Es lässt sich schnell zubereiten und ist aufgrund seiner Vielseitigkeit auch ideal für eine kohlenhydratarme Ernährung. Das Fleisch vom Lamm ist im Vergleich noch fettärmer. Seine Zubereitung ist jedoch mit mehr Aufwand verbunden – und auch der Geschmack ist nicht so universell beliebt wie der von Hühnchen.

Huhn oder Lamm – entscheidend ist der Geschmack

Egal ob Hühner- oder Lammfleisch: beide Sorten haben ihre Vorteile, für die Ernährung und auch im Geschmack. Doch welche Besonderheiten zeichnen die beiden schmackhaften Fleischsorten aus der Metzgertheke aus?

Fleisch vom Lamm: Wertvolles Fleisch mit würzigem Geschmack

Wie der Name bereits verrät, stammt Lammfleisch vom Lamm. Lämmer sind Weidetiere – ihre Ernährung besteht daher vorwiegend aus Gras. Durch ihre Lebensweise sind sie viel an der Luft und erhalten reichlich Bewegung. Für das Fleisch der Lämmer bedeutet dies, dass es besonders wertvoll ist: die ständige Bewegung der Muskeln hält den Körper der Tiere gesund.
Das Fleisch von Freiland-Lämmern enthält somit besonders hohe Werte an B-Vitaminen. Dazu gehören beispielsweise Vitamin B2 oder Vitamin B12. Zusätzlich sind. Eisen, Zink und Kalium enthalten, die zu den wichtigen Spurenelementen und Mineralstoffen gehören. Die Bewegung der Lämmer führt zudem zu einem der großen Vorteile des Fleisches: es ist äußerst fettarm – besonders im Vergleich mit anderen Fleischsorten.

Hühnerfleisch: Beliebt, gesund und besonders zart

Für zwei Bereiche des Körpers ist Hühnerfleisch besonders sinnvoll: für das Gehirn und für die Nerven. Denn das Fleisch des Huhns enthält viel Vitamin B1. Dieses Vitamin sorgt für reibungslos funktionierende Nerven und aktive Neurotransmitter (Botenstoffe) im Gehirn. Fehlt es dem Körper an Vitamin B1, macht sich das oftmals durch Mangelzustände bemerkbar: das können Müdigkeit, depressive Verstimmung oder Gedächtnisprobleme sein.
Die generellen Nährwerte sind bei dem Fleisch von Huhn und Lamm ähnlich, doch das Lammfleisch schneidet letztendlich besser ab. Entscheidend, welches Fleisch gegessen wird, ist oftmals der Geschmack: Während Lammfleisch sehr würzig schmeckt, bevorzugen viele Menschen das weniger aromatische und dafür zartere Hühnchen.

Wahr oder Falsch? Das Fleisch von Huhn und Lamm im Faktencheck

Menschen, die ein- bis zweimal die Woche auf Fleisch verzichten, nennen sich Flexitarier. Sie setzen vermehrt auf Eier, Gemüse oder Fisch als Grundlage der Ernährung. Viele begründen ihre Entscheidung damit, sich gesund, flexibel und gut ernähren zu wollen. Sie achten auf Vitamine, gute Fette und kalorienreduzierte Ernährung: Lamm- und Hühnerfleisch sind dafür ideal geeignet.
Die flexitarische Ernährung ist dabei jedoch keine Neuheit: Schon früher haben die Menschen oft aus Kostengründen auf teures Fleisch verzichtet. Der Fleischkonsum stieg erst durch Massentierhaltung und niedrige Fleischpreise so richtig an. Hühner und Lammfleisch aus guter Haltung finden Sie beim Metzger Ihres Vertrauens. Doch welche Fakten rund um die Fleischsorten entsprechen der Wahrheit?

Mythos #1: Am gesündesten ist, wer sich vegan ernährt: Menschen, die sich vegan ernähren, verzichten vollkommen auf tierische Produkte – das heißt Fleisch, aber auch Eier, Käse oder Milch. Wichtige Bausteine ihrer Ernährung wie Mineralstoffe, Fette und Proteine müssen Veganer auf andere Art zu sich nehmen. Da gute Fette, Spurenelemente und Mineralien essenziell für die Gesundheit sind, ist die Auswahl der veganen Produkte besonders wichtig.
Gut zu wissen: Eine ausgewogene Ernährung ohne tierische Produkte wird durch die Produkte aus der Riege der „E-Nummern“ (Produkte mit kennzeichnungspflichtigen Stoffen) erschwert. Diese sind für den Körper nur selten vorteilhaft.

Mythos #2: Lammfleisch ist besser als Hühnerfleisch: Zwischen Lamm und Huhn herrscht die Qual der Wahl. Denn beide Fleischsorten gelten als wertvoll und enthalten gesunde Nährstoffe für eine ausgewogene Ernährung. Lammfleisch hat jedoch einen Vorteil: Das Fleisch der Lämmer ist fettärmer und für Low-Carb-Anhänger somit noch besser geeignet. Letztendlich entscheidend ist der Geschmack: Nicht jeder mag das würzige, herzhafte Aroma vom Lamm. Doch über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Mythos #3: Hühnchen? Das ist doch voller Antibiotika: Augen auf – auch beim Fleischkauf. Denn dieser Mythos entspricht nur teilweise der Wahrheit. Sicherlich ist richtig, dass Tiere aus Massentierhaltung oftmals vermehrt Antibiotika verabreicht bekommen, um Krankheiten zu vermeiden. Häufig erkannt man diese Art von Fleisch am günstigen Preis. Kauft man Hühnerfleisch mit Bio-Siegeln, direkt beim Erzeuger oder im Metzgereifachhandel, kann man sicher sein, dass die Medikamentengabe genau überwacht wurde und sich in Grenzen hält.
Wichtig: Gutes Fleisch hat seinen Preis – und den darf es auch haben. Denn es muss auch nicht jeden Tag ein Stück Fleisch auf dem Teller sein.

Mythos #4: Wer Fleisch isst, lebt ungesund: Eine gesunde Lebensweise muss keine sein, die auf Fleisch verzichtet. Denn auch Fleisch – vor allem von Huhn und Lamm – enthält zahlreiche Nährstoffe, die der Körper benötigt. Fettarmes und mageres Hühner- oder Lammfleisch kann zudem Grundlage von fettarmer oder Low-Carb-Ernährung sein. Für eine gesunde Lebensweise ist es dennoch wichtig, auf eine gute Qualität des Fleischs und die konsumierte Menge zu achten.

Fazit: Huhn oder Lamm? Wichtig ist, dass es schmeckt!

Egal, ob vegetarisch, flexetarisch oder vegan: jede Art sich zu ernähren hat ihre Vorteile und ihre Berechtigung. Wichtig ist, dass die Ernährung gesund ist und es dem Körper an nichts fehlt. Wer als Teil seiner Ernährungsweise Fleisch zu sich nimmt, ist mit Hühner- und Lammfleisch gut aufgestellt.
Beide Fleischsorten enthalten wenig Fett und Kohlenhydrate, daher aber zahlreiche Nährstoffe. Doch auch hier gilt es, auf die Qualität der Lebensmittel zu achten. Und nicht nur das: in Maßen ist alles gesund, am Ende macht’s die Menge!